Aktien Welt index

Werte Weltindex

Die Aktienindexfonds (ETFs) auf den weltweiten Aktienindex MSCI World sind ideal für langfristige Investitionen . Global in nur einen Index investieren? Investieren Sie in ein global diversifiziertes Portfolio mit nur einer Entscheidung. Mit dem MSCI World Index steht einer der wichtigsten Aktienindizes zur Verfügung. Der ETF-Markt bietet eine große Anzahl von Indexfonds für eine breit diversifizierte Anlage in der Welt.  

Weltindex: Die kommenden Wahrheitswochen

In den vergangenen Tagen wurden die Prognosen der Weltwirtschaft und der Konzerne sogar überschritten. Zu welchen Musikquellen Wall Street, Dax und viele andere Aktienbörsen in den vergangenen Monten und Jahren tanzen, waren zum einen die Null- und Minuszinsen in den Industrieländern und zum anderen die Milliardenflut von Geldern der globalen Zentralbanken an den Hauptanleihen.

Andererseits gab es eine florierende Weltwirtschaft, die einen immer robusteren Fundamentaltrend entfaltete, ohne echte Inflationsängste zu wecken. Vor diesem Hintergrund konnten die meisten Firmen weltweit ihre eigenen Umsätze und Gewinne bis zum Schluss erhöhen, was auch die Kurse antrieb. "Die Zeit des billigen Geldes und des Wachstums war vorbei.

Vielmehr ", sagt Markus C. Zschaber, Leiter der gleichnamigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die den monatlichen "World Index", die Ausgangsposition, gibt. Der " World Index " weist seit einiger Zeit auf eine bestimmte von der Weltwirtschaft ausgehende negativer Basisdynamik und vor allem auf die damit verbundenen erhöhten Erwartungshaltungen hin. Es ist nicht ohne Grund, dass im Zuge des Modellportfolios eine erhöhte Liquiditätsquote gebildet wurde und mehr defensive Aktien gezielt überbewertet wurden.

Viele Börsen befanden sich seit einigen Monaten in schwierigen Zeiten. Alleine im ersten Vierteljahr konnten drei Mal so viele Tage gerechnet werden, an denen zum Beispiel der Aktienindex S&P500 (US-Aktienindex) wie im ganzen Jahr 2017 um mehr als 1 Prozentpunkt (+/-) schwankte. "Dennoch beurteile ich den Börsenplatz und viele US-Aktien auf lange Sicht nach wie vor als sehr gut, wodurch die Kurzfristigkeitserwartungen an die USA sehr hoch waren, was uns auch zuletzt wieder zu einer tatsaechlichen Kuerzung der US-Aktienquote bewogen hat", so Sschaber weiter.

Darüber hinaus sollen die Rückkaufprogramme unmittelbare Anstöße geben können. Mit den von ihm beschlossenen Staatsinvestitionen in den Bereichen Rüstung und Infra-struktur wird neben der Steuersenkung für Firmen auch die US-Wirtschaft angekurbelt", erklärt der in Köln ansässige Asset Manager. Das hängt also vom Zeitpunkt ab, denn auch in den USA erkennt die Firma kurzzeitig bestimmte Preisschwankungen bei Aktien, auch wenn diese aufgrund von Protektionismus und Handelszöllen inzwischen selbst gemacht sind.

Im Mittelpunkt des Interesses steht der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der generelle Ansatz der US-Außenpolitik, die Zinspolitik der US-Zentralbanken und die gerade beginnende Berichtssaison", so Schaber weiter. Die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China sind noch nicht beendet. Bislang haben die USA etwa 1330 Waren in ihr Zollregister eingetragen, und China hat eine Reihe von 106 US-Produkten veröffentlicht, die nun von 25-prozentigen Importabgaben bedroht sind.

"Klingt zunächst nach viel, aber für die USA ist dies nur ein zehntes der chinesischen Importe und für China etwa ein drittes der US-amerikanischen Importe. Dies wird beide Länder ein Plus von 0,1 Prozentpunkten einbringen. Noch ist das Schlusswort nicht gesprochen", so Schaber weiter. Vor einigen Woche hat Donald Trump weitere Zölle in Milliardenhöhe angedroht, und auch China hat den Handelskonflikt ergänzt und erklärt, dass weitere Schritte unternommen werden, wenn die USA ihre derzeitige Außenhandelspolitik nicht ändern.

Zusätzlich zum Handelskonflikt mit China verpasst die Regierung Trump zurzeit keine Chance, die Konkurrenz zu Russland mit angemessener Rhetorik zu untermauern. Die US-Notenbank hat laut Schaber eine neue politische Ausrichtung erklärt, der so genannte "Fed Put" ist nun aus. Es ist davon auszugehen, dass diese Änderung der US-Geldpolitik zu einem sehr wichtigen Einflußfaktor für die Welt werden wird.

Im Mittelpunkt steht neben der globalen Politik auch die wirtschaftliche Situation in der globalen Wirtschaft - vor allem, was Unternehmungen aus den oben genannten makroökonomischen Rahmenbedingungen für Geschäft und Ergebnis erreichen können. Zahlreiche Firmen aus allen Branchen werden in den nächsten Tagen nachziehen und über den Geschäftsverlauf im ersten Vierteljahr nachdenken.

Dabei wird die US-Steuerreform eine wichtige Bedeutung für die Unternehmensbilanzen und -aussichten haben und sich entsprechend günstig auf das laufende Ergebnis ausgewirkt haben. "â??In einem solchen Milieu ist es wichtig, die Firmen zu suchen oder auszuwählen, deren betriebliche Leistung derzeit sehr gut ist. Ganz simpel "blind" ohne ausführliche Geschäftsmodellanalyse und Identifizierung der Chancen und Risiken eines Unternehmers im Einzelnen zu wissen, um eine Aktien oder noch schlechter einen Index zu erwerben, halte ich einen großen Irrtum für möglich", fasst Markus Zschaber zusammen.

Trotz der derzeitigen protektionistischen Störungen und des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie der eskalierenden weltpolitischen Auseinandersetzungen in vielen Weltregionen bewegt sich die Weltwirtschaft mäßig. Bei den gesamtwirtschaftlichen Schwergewichten wie den USA, China und der EU handelt es sich um eine zyklische Phase der Schwäche, die zusätzliche negative Impulse aus dem Handelskonflikt erhalten könnte.

"Viele Käufer, Entrepreneurs und Managers an den Börsen der Welt erwarten schlichtweg, was in den USA und China geschieht oder was aus den USA für die weitere Vorgehensweise getan wird", sagt der in Köln ansässige Asset Manager. Darüber hinaus zeigt der übrige Teil der Welt, insbesondere viele Schwellenländer, noch keine realwirtschaftlichen Zusammenhänge mit dem US-Handelsstreit mit China.

Im Hinblick auf die Gesamtperformance des "World Index" gehe ich nach wie vor von einem soliden Weltwirtschaftswachstum aus. Sofern die US-Handelspolitik und geopolitische Risken nicht eskalieren", so Schaber weiter. Der " Index der Wirtschaftsdaten " mit derzeit 65 Prozent (Vormonat 68 Prozent) belegt dies, obwohl eine weiter abnehmende Dynamik des Wachstums zu beobachten ist.

Hintergründe sind die konjunkturelle Schwachstelle in den USA, China und der EU. "Allerdings sind 65 % eine Wachstumsdynamik, die für die globale Wirtschaft ausreichend ist, um 2018 ein Plus von über drei Prozentpunkten zu erwirtschaften. Bei den daraus resultierenden Skaleneffekten für globale Konzerne ergibt sich ein durchschnittliches Ergebniswachstum von acht bis zehn Jahren.

Das würde nicht bedeuten, dass wir derzeit eine Überschätzung der Preise von weltweiten Aktiengesellschaften haben würden, aber es gibt natürlich Differenzen in den verschiedenen Sektoren. In Europa ist die Konjunktur nach wie vor im Aufwind, auch wenn die Industriewirtschaft eine konjunkturelle Abschwächung erfährt. Dies und eine Reihe anderer Indizes deuten nachdrücklich darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigungslage in Europa weiter steigen werden.

"â??Nach den jÃ?ngsten Kursverlusten gehören fÃ?r mich die europÃ?ischen Konjunkturzyklen in jedem gut sortierten Wertpapierbestand noch mehr dazu, sagt Dipl.-Ing. Andreas Schabloner. Auf einem sehr soliden wirtschaftlichen Umfeld bleibt auch in Ostasien die Konjunktur, auch wenn hier die konjunkturelle Abschwächung zu beobachten ist. Vor allem in Japan und China. Im Vergleich zu den Resultaten unserer Analysen des "World Index" sind die Geschäftsperspektiven der Firmen, insbesondere in den afrikanischen Vertriebsmärkten, jedoch sehr intakt.

Hier sollten sich die grundlegenden Tendenzen fortsetzen, so dass das Regionalwachstum nach wie vor sehr solide sein sollte. In den vergangenen vier Monaten wurden die Erwartungshaltungen der Weltwirtschaft und der Unternehmer seitens der Berufsmarktteilnehmer überschritten, obwohl sich der rückläufige Tendenz der vergangenen Jahre fortsetzt. Nach wie vor optimistisch sind die Anlegererwartungen an die Wirtschaft und die Gesamtheit der Unternehmungen, so dass das Gesamtbild durch Zölle und reale Daten deutlich getrübt wird, die in Zukunft weniger günstig sein dürften als erwartet.

Den aktuellen Verlauf veranschaulicht der "Index der Markterwartungen", der auf 55% (Vormonat: 58%) gesunken ist. Sowohl der Zuversicht als auch der Schwarzmalerei für die nächsten Woche sind inzwischen nahezu ausgeglichen. "eIch bin davon ueberzeugt, dass die US-Politik in den kommenden Woche der Schluessel fuer das Gleichgewicht sein wird.

Was tun die USA in Bezug auf den Außenhandel mit China, die Geostrategie mit dem Iran und die Geldpolitik mit der ganzen Welt? Deshalb ist es lohnenswert, zunehmend über den Atlantik zu schauen", ist sich Markus Zschaber ganz gewiss. Schlussfolgerung & Aussichten für Investoren: Betrachtet man die Entwicklungen an den Finanzmärkten in den vergangenen Woche, so kann man sagen, dass die Gelassenheit der vergangenen 18 Monaten überwunden ist.

Größere Kursschwankungen, sei es bei Aktien, Renten, Devisen, Rohstoffen, Liegenschaften oder an den Finanzmärkten, sind an der Tagesordnung. In der Regel handelt es sich dabei um die folgenden Punkte. Mit anderen Worten, das Risikopotenzial des vergangenen Jahrzehnts, d. h. das Deflationsrisiko, wird aufgehoben. Wir werden auch in Zukunft von der politischen Unsicherheit der jüngsten Zeit begleitet werden, und wir müssen uns daran gewöhnt haben. Für den Finanzmanager ist die Befürchtung, dass die Welt jetzt mit einer aggressiven Phase der Zinserhöhung konfrontiert wird, einfach abwegig.

"â??Die Verschuldung der Welt ist viel zu hoch, um ein hohes Zinsniveau auch in den USA zu erlaubenâ??, ist sich Andreas Schaber Ã?berzeugt. Dies heißt jedoch nicht, dass wir jetzt in eine Zeit der Rezession eintreten, sondern dass wir einen Übergang in eine neue Zeit des weltweiten Wirtschaftszyklus erleben, aber nicht einen schnellen Zusammenbruch der Weltwirtschaft.

Nach wie vor werden defensivere GeschÃ?ftsmodelle mit Ausnahmen der europÃ?ischen Konjunktur (Chemie und Automobil) bevorzugt- aber auch Qualitativ ere Industrie- und Konsumwerte aus Europa, aus Deutschland und Japan, werden hiernach in den Vordergrund gestellt. Innerhalb des Modellportfolios beträgt die derzeitige Eigenkapitalquote 79%. Als Investitionsvehikel kommen Krypto-Währungen nach wie vor nicht in Frage. LVMH, Continental, Telefonica, L'Oreal, Unilever, MC Donalds, Microsoft, Amazon, Vonovia, MTU Aero Engines, Fresenius, Apple, Wacker Chemistry, Ubisoft, Rank Group, Visum, Allianzpartner, Anheuser Busch, Fuchs Benzrolub, Siemens, ETF Schweden, ETF MSCI Emerging Markets, ETF MSCI Emerging Asia, Asset-Allokation:

Deutschland von 13,5% auf 15%; Aktien Emerging Markets von 3% auf 4,5%; Liquidität von 6,5% auf 7%; Zurückbehalten: Equities (Large Caps) Deutschland von 16,5%; Equities (Large Caps) Europa von 12%; Equities (Large Caps) Schweiz von 2%; Equities (Small Caps) Europa von 12,5%; Equities Japan von 10%; Government Bonds Emerging Markets von 3%; Convertible Bonds von 3%; Corporate Bonds von 3%; Precious Metals von 5%; reduziert:

Aktie (Large Caps) USA von 10% bis 6,5%; Das Musterportfolio für den "World Index" ist nur als Begleitinformation zu sehen und stellt keine konkrete Anlageberatung dar. Der Index wird von der Dr. Markus C. Schaber GmbH monatsweise ausschließlich für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtenkanal "n-tv" aufbereitet. Weitere Infos zum Index finden Sie unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com.