Aktionärsdarlehen Definition

Definition der Gesellschafterdarlehen

Der Inhalt des Rücktritts ist nicht definiert . AG: Aktie und Aktionär: verschiedene Rechtsverhältnisse. dass sie im Rechnungswesen gut etabliert und definiert sind (vgl. die vorliegende Definition ist beschreibend.  

Stolperfallen Gesellschafterdarlehen (2

Bei der Qualifizierung eines unechten Gesellschafterdarlehens als Sachleistung ergeben sich neben den ertragsteuerlichen Folgen auch quellensteuerliche Folgen. Die Quellensteuer von 35% ist zum Umwidmungszeitpunkt von der Firma zu entrichten. Das Unternehmen ist zur Weiterleitung der dem Gesellschafter (Begünstigten) geschuldeten Quellensteuer verpflichtend, andernfalls wird die Sachleistung nach dem Quellensteuergesetz als Nettozahlung und Verrechnung "in hundert" bezeichnet.

Die Aktiengesellschaft kann ihren Gesellschaftern ein Kredit "Gesellschafterdarlehen" bewilligen (Symbolbild). Das Erfüllen der Steuerschuld der Unternehmung durch Melden anstelle der Zahlung des Quellensteuerbetrags gemäß 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Satz 1 VStV entfällt höchstens. Das wäre der Falle, wenn die beantragte Quellensteuer im Rahmen einer behördlichen Inspektion oder Prüfung eine in den vergangenen Jahren fällige Dienstleistung betraf, die nicht die in Artikel 24 Absatz 2 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union genannten Bedingungen erfüllte.

In ihrem Rundschreiben Nr. 40 vom 11. März 2014 geht die Eidgenössische Finanzverwaltung davon aus, dass die Erklärung nicht korrekt ist, wenn eine Sachleistung nur auf der Grundlage einer Untersuchung oder einer anderen Maßnahme der Finanzverwaltung bestimmt wird. Infolgedessen lehnt die Eidgenössische Finanzverwaltung eine Erstattung der Quellensteuer ab, was letztendlich zu einer abschliessenden Belastung des Empfängers führen wird.

Mit dem Rückgabeverbot nach Artikel 680 Abs. 2 OR ist festgelegt, dass der Gesellschafter oder eine ihm nahe stehende (natürliche oder juristische) Personen das Stammkapital weder unmittelbar noch mittelbar von der Ge sellschaft einziehen kann. Eine Darlehensgewährung an einen Gesellschafter oder eine ihm nahe stehende Personen kann unter bestimmten Voraussetzungen gegen dieses Gebot verstoßen und dazu beitragen, dass eine sonst rechtmäßige Ausschüttung rechtswidrig wird.

Nach diesem Beschluss gelten das Gesamtaktienkapital oder PS-Kapital und die allgemeinen Rücklagen (soweit diese bei Beteiligungsgesellschaften 50 bzw. 20 Prozent des Grundkapitals nicht überschreiten), die Neubewertungsrücklagen und die Rücklagen für eigene Anteile als blockiert. Demgegenüber können der Bilanzgewinn und die freien Rücklagen prinzipiell unter dem Gesichtspunkt der Rückzahlung von Einlagen ausbezahlt werden.

Daher sind Ansprüche aller Couleur gegen Aktionäre und nahestehende Unternehmen, die gegen das Rückgabeverbot verstoßen, als de facto Dividendenausschüttung zu erachten. Die maximale Ausschüttungssumme wird somit um das betreffende Gesellschafterdarlehen gekürzt. Eine solche Verletzung hat in der Regel die Unwirksamkeit eines Darlehensvertrages und ein erneutes Aufkommen der Zahlungsverpflichtung des betreffenden Gesellschafters zur Folge.

Das Gesellschafterdarlehen ist fortlaufend auf die Einhaltung der steuerlichen Vorschriften zu überprüfen und die Rückgabe von Einlagen handelsrechtlich zu untersagen. Besonders zu betonen ist dabei die auf Ebene der Gesellschaf t zu entrichtende Quellensteuer, die im Falle eines Verzuges nicht an den Gesellschafter zurückgezahlt werden kann, wenn das Darlehen später als Sachleistung umklassifiziert wird.