Darlehensschulden Definition

Definition der Kreditverbindlichkeiten

Der gesamte Darlehensbetrag beinhaltet alle Kosten, die der Kunde für ein Darlehen an die finanzierende Bank zurückzahlen muss . Könntest du es so ausdrücken (Definition)? Springen Sie zu Darlehen und Darlehensschulden: Die Definition passt mit allen Bestandselementen nur für Sachanlagen und Vorräte. In der Praxis bezeichnet Riba die auf ein Darlehen gezahlten Zinsen.  

Kurz- & knapp: Die wichtigsten Fakten zur Kreditverschuldung

Bei den Konditionen Kredit und Darlehensschulden handelt es sich um Verbindlichkeiten aus einem Kredit- oder Kreditvertrag oder anderen (meist langfristigen) Finanzierungsverträgen. Der Rückzahlungsbetrag für Darlehensschulden erfolgt in vorher festgesetzten Raten über einen gewissen Zeitabschnitt. Es werden auch Verzugszinsen berechnet. Darlehensverbindlichkeiten können prinzipiell vorgezogen werden. Darlehensverbindlichkeiten sind erblich. Dies muss der Erben jedoch nicht akzeptieren, wenn er das ganze Erbgut rechtzeitig ablehnt.

Kreditschulden sind Verbindlichkeiten, die sich aus der Überlassung eines Geldbetrags (durch eine Bank oder ein Kreditinstitut) ergeben. Zu diesem Zweck wird zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer ein schriftlicher oder mündlicher Vertragsabschluss abgeschlossen, der wesentliche Konditionen (z.B. Fälligkeit, Verzinsung, Rückzahlungsrate) enthält. Ein Kredit ist eine mittel- oder langfristige Geldüberweisung.

Der Begriff "Darlehen" und "Kredit" wird in der Praxis meist gleichbedeutend verwendet. Ausleihungen sind in der Regelfall kurzfristig, während Darlehensschulden über einen längeren Zeitraum, in einigen fälligen Ausnahmefällen auch über mehrere Jahre oder Dekaden zurückgezahlt werden. In den §§ 488 ff. HGB sind die wesentlichen Bestimmungen zu Krediten und Kreditverbindlichkeiten aufgeführt. Die Differenz zwischen Krediten und Darlehensschulden:

Ausleihungen können kurzzeitig sein und immer Zins einbringen. Dagegen können Kreditverträge auch unverzinslich sein und sind in der Regel längerfristig geeignet. Der Rückzahlungsbetrag der Darlehensschuld hängt zunächst von der Ausleihung ab. Dabei wird zwischen unterschiedlichen Kreditarten unterschieden: Dieser Kredittyp ist am besten für den kurzfristigen Kredit geeignet. Er ist nicht rückzahlbar, da während der vertraglich festgelegten Zeit keine Rückzahlung stattfindet.

Stattdessen wird die Darlehensschuld am Ende der Frist vollständig getilgt. Der Kreditnehmer bezahlt während der Vertragslaufzeit "nur" die Verzugszinsen. Der Zinssatz oder die Rente (Rente = Verzinsung + Rückzahlung) bleiben immer gleich. Der Rückzahlungsanteil steigt während der Dauer, aber der Zinsaufwand der Ratenzahlung sinkt. Beispiel: Die Darlehensschuld beträgt EUR 10000.

Sie ist auf fünf Jahre mit einem Rechnungszinsfuß von 7 Prozentpunkten festgelegt. Der Jahreszins (Annuität) beläuft sich auf EUR 2.438,91. In der Tat nimmt der Zinsaufwand jedes Jahr ab, während der Rückzahlungsanteil steigt: In der ersten Jahreshälfte sind 700 EUR an Zinserträgen und ein Rückzahlungsanteil von 1.738,91 EUR fällig, in der zweiten Jahreshälfte 578,23 EUR (Zinsen) und 1.860,70 EUR (Rückzahlung).

Für diese Kreditart blieb der Rückzahlungsanteil (Tilgungsanteil = Kreditsumme/-frist) bei fallenden Zinserträgen unverändert. Damit ist aber auch die Last zu Anfang der Tilgung der Darlehensschuld noch größer und nimmt während der Zeit ab. Beispiel: Der Darlehensbetrag beträgt EUR 10000, der Zins beträgt 7 Prozentpunkte und die Rückzahlungsrate EUR 300.

Der Zeitraum beträgt fünf Jahre. Daher muss der Kreditnehmer im ersten Jahr EUR 2000 (feste Rückzahlung) + EUR 700 (Zinsen), d.h. EUR 2700, auszahlen. Der Rückzahlungsanteil beträgt im zweiten Jahr 2.560 EUR, denn obwohl der Rückzahlungsanteil mit rund 2000 EUR gleich geblieben ist, fällt der Zinssatz (gemessen an der Restschuld).

In der fünften Jahreshälfte sind nur 140 EUR Zins fällig, so dass die Abschlussrate 2. 140 EUR ist. Ob eine lang- oder kurzfristige Planung der Kreditverbindlichkeiten möglich ist, richtet sich in erster Linie nach der Finanzstabilität des Kreditnehmers. Zu einer Zeit, in der es schwierig ist, einen unbefristeten Vertrag zu bekommen und die Sicherheit der Arbeitsplätze nicht mehr gewährleistet ist, müssen Langzeitdarlehen gut überdacht sein.

Wenn der Betreffende erwerbslos wird und die Darlehensschuld nicht mehr zurückzahlen kann? Auch ältere Kreditnehmer, die nicht wollen, dass ihre Kinder oder Angehörigen im Falle des Todes ihre Kreditschulden begleichen, sind betroffen. Die Versicherungsdeckung macht die Kreditschuld deutlich schwieriger. Gewisse Vertragsklauseln schränken die Zahlungsverpflichtung oft deutlich ein (z.B. können die Tranchen der Darlehensschuld nicht zwangsläufig für die ganze Zeit der Erwerbslosigkeit bezahlt werden).

Eine Restschuld-Versicherung ist für kurzfristige Darlehensschulden nicht sinnvoll. Der Vergleich der Kreditangebote mit und ohne Restschuld-Versicherung sowie die Beratung durch eine neutrale Beratungseinrichtung (die nicht von der Prämie profitiert) sind sehr empfehlenswert. Der Kreditvertrag kann nach 489 BGB gewöhnlich oder nach 490 BGB außergewöhnlich beendet werden.

Der Kündigungszeitraum ist abhängig von der jeweiligen Kreditart im Einzelnen, liegt aber zwischen einem und drei Jahren. Aber was geschieht mit der verbleibenden Darlehensschuld zum Kündigungszeitpunkt? Gemäß 488 Abs. 3 BGB sind die übrigen Darlehensschulden innerhalb von zwei Kalenderwochen nach Inkrafttreten der Beendigung zu zahlen.

Nach § 271 Abs. 2 BGB ist es möglich, die Darlehensschuld frühzeitig, d.h. vor Ablauf der vertraglich festgelegten Frist, zu tilgen. Wurde die Vorfälligkeit durch den Kaufvertrag verhindert, kann der Kreditgeber eine Vorfälligkeitsvergütung einfordern. Vereinfacht ausgedrückt, wird die Hausbank für die bis zum Ende der Frist erhaltenen Zn....

Darlehensschuld vererbt - was jetzt? Es ist zu berücksichtigen, dass auch alle Nachlassverpflichtungen auf den Nachfolger übergehen, sofern der Nachfolger die Nachfolge annimmt. Die Erbin ist dann für alle Finanzverbindlichkeiten verantwortlich, die der Testator zu seinen Gunsten eingeht und nicht mehr erbringen konnte (z.B. vollständige Rückzahlung der Darlehensschuld).

Die Übernahme der Darlehensschuld ist nicht erforderlich, wenn eine Partei die Vererbung rechtzeitig vor dem zuständiges Verlassenschaftsgericht ablehnt. Dazu hat sie in der Regelfall sechs Kalenderwochen (ab dem Zeitpunkt, zu dem die Vererbung bekannt wird) Zeit. Jeder, der diese Fristen nicht einhält und erst später feststellt, dass das Erbe mit Darlehensschulden beladen ist, kann die Stundungsfrist bestreiten und zurückhalten.