Hypothek Versicherung oder Bank

Pfandversicherung oder Bank

Allerdings bieten Versicherungspolicen oft attraktivere Zinssätze . Nebst Banken bieten auch Schweizer Versicherungsgesellschaften Hypotheken an. Sie vergleichen Preise im Supermarkt, Telefongebühren, Krankenkassenprämien und Versicherungsprämien. Ausgenommen: Baloise Bank SoBa. Hiermit möchte ich meine auslaufende Libor-Hypothek für fünf Jahre verlängern.  

Versicherungen oder Banken?

Jeder, der in der Schweiz eine Hypothek abschliesst, wählt in der Regel eine festverzinsliche Hypothek oder eine Libor-Hypothek. Doch bei der Auswahl der richtigen Hypothek spielen nicht nur das Vorbild, sondern auch die Anbieterwahl eine entscheidende Bedeutung. Während die Hypothekarkredite im Zusammenhang mit dem Zinsmargengeschäft zunächst eine bloße Domäne der Kreditinstitute waren, drängten sich die Versicherungsunternehmen in den letzten Jahren zunehmend wieder in den gewinnbringenden Hypothekarmarkt.

So können Versicherungsunternehmen die Prämie ihrer Kundinnen und Servicekunden profitabel und nachhaltig anlegen, indem sie sie in Gestalt von Hypothekarkrediten an Hypothekenkunden weiterleiten. Dies ist im aktuellen Zinsmilieu für viele Versicherungsunternehmen interessanter, als sich auf niedrige Anleihezinsen oder ungewisse Eigenkapitalrenditen zu verlassen. Darüber hinaus bietet die Hypothek für Versicherungsunternehmen nicht nur eine Investitionsmöglichkeit, sondern auch neue potentielle Käufer für unterschiedliche Versicherungsbranchen.

Deshalb bieten unter anderem in der Schweiz unter anderem Finanzierungen von Allianzen Suisse, Axa, Generali, Helvetia, Swiss Life und Zürich an. Erwähnenswert ist auch die zur Versicherungsgruppe der Bâloise gehörende Bâloise Bank SoBa. Im Falle von Versicherungsanstalten sind die Lebensversicherungsanstalten vor allem im Hypothekargeschäft tÃ?tig. Auf Sachversicherungen spezialisierte Institutionen sind empfindlicher gegen plötzlich auftretende größere Finanzereignisse und daher weniger im Hypothekensektor mitwirken.

Für viele Schweizern ist die Bank nach wie vor die erste Anlaufstelle für Privatkundenfinanzierungen. Aber die Versicherung ist nicht mehr zu vernachlässigen. Betrachtet man die Aufteilung des Hypothekenvolumens in der Schweiz, so wird dies deutlich: Von den 2014 gewährten rund 920 Mrd. CHF haben die Kantone schätzungsweise 870 Mrd. CHF, das Versicherungsgeschäft rund 32 Mrd. CHF und die Vorsorgeeinrichtungen 15 Mrd. CHF.

Die Axa Winterthur hat das grössten Hypothekenvolumen unter den Versicherungsunternehmen, vor Swiss Life und der Bâloise. Beim Hypothekenkreditnehmer erhebt sich die Fragestellung, ob eine Bank oder eine Versicherungsgesellschaft die beste Lösung für den Hypothekenkredit ist. Der Unterschied zwischen Bank und Versicherung zeigt sich in den nachfolgenden Punkten: Bei Online-Hypotheken für kurze Zeiträume von unter anderem bis zu 10 Jahren bieten schweizerische Kreditinstitute oft günstigere Konditionen an, während Versicherungsunternehmen wie Swiss Life die meisten Kreditinstitute in Bezug auf die langfristige Laufzeit übertreffen.

Ab einer Laufzeit von mehr als 10 Jahren sind Finanzierungen von Versicherungsgesellschaften in der Regel billiger. Der unabhängige Vergleich von Hypothekarkrediten ist immer sinnvoll. Onlinehypotheken: Mit Ausnahmen von Swiss Life werden alle Onlinehypotheken von Kreditinstituten offeriert. Online-Schulden sind jedoch in der Regel auf eine maximale Laufzeit von 10 Jahren begrenzt. Im Unterschied zu Kreditinstituten gibt es bei einigen Versicherern auch Zinsangebote ohne Prämie für Vorfinanzierungen.

Bei der Gewährung von Hypothekarkrediten sind die Versicherungsunternehmen etwas vorsichtig. Deutlich wird dies unter anderem an den gebotenen Hypothekenmodellen, der Wertbestimmung, der Portabilität und dem Loan-to-Value-Verhältnis. Bewertungen haben gezeigt, dass Versicherungsunternehmen eine Immobilie in der Praxis in der Praxis eher konservativ bewer ten. Die Angebote der Versicherungsunternehmen beschränken sich meist auf Fest- und Zwischenfinanzierungen. Aufgrund ihres Kurzfristigkeits wird die Libor-Hypothek in der Praxis von Versicherungsunternehmen nicht eingesetzt.

Portabilität: Hier sind die Versicherungspolicen in der Praxis meist etwas restriktiver als bei Kreditinstituten, wo man auch bei nicht optimaler Kreditwürdigkeit oft noch Hypothekarkredite aufnehmen kann. Der von den Versicherungsanstalten zu zahlende jährliche Hypothekenzins darf in der Praxis 33 Prozentpunkte des Einkommens der Haushalte nicht überschreiten. Das Beleihungslimit für Versicherungspolicen liegt zwischen 65 und max. 80 vH.

Das Bestätigungsschreiben nach Einreichung eines kompletten Hypothekenantrags wird in der Regel innerhalb von 24 Std. an die Bank geschickt. Es kann bei Versicherungspolicen etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Einige Kreditinstitute verlangen von den Hypothekengläubigern, dass sie zusätzliche Bankgeschäfte erbringen ("Hauptbankbeziehung"). Mit Versicherungsgesellschaften sind Hypothekenverträge ohne den Abschluß von weiteren Versicherungsprodukten möglich. Allerdings werden oft z. B. Lebensversicherungspolicen zu reduzierten Preisen verkauft.