Insolvenzverfahren was ist das

Was ist das für ein Insolvenzverfahren?

Ist ein Insolvenzgrund bekannt, muss der Geschäftsführer alles tun, um Gläubigerschäden zu minimieren (kein sogenannter "Wrongful-Trading") . Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers: Was können Sie als Angestellter tun? - News-Zeitungen Augsburg, Allgäu und Ulm  

Insolvenzen kommen nie aus dem Nichts. Sie erfahren, was im Insolvenzverfahren geschieht, welche Folgen es für Ihr Beschäftigungsverhältnis hat und was Sie dabei berücksichtigen sollten. Wie geht es im Falle einer Zahlungsunfähigkeit weiter? Dies ist ganz einfach: Die Kreditoren, einschließlich der Mitarbeiter*, sollten nicht auf Ihren Geldforderungen stehengelassen werden.

Deshalb wird ein Insolvenzverfahren beantragt, in dem entweder das Gesamtvermögen der Gesellschaft realisiert und der daraus resultierende Gewinnausschüttungen vorgenommen werden oder häufig ein Insolventenplan zur Sicherung des Fortbestandes der Gesellschaft aufgesetzt wird. Für die Einleitung von Insolvenzverfahren ist ein Öffnungsgrund erforderlich, wie z.B. Insolvenz, bevorstehende Insolvenz oder Überschuldung. In diesem Fall ist die Entscheidung über die Einleitung eines solchen Verfahrens erforderlich. Ihre Beschäftigung setzt sich auch nach der Insolvenzeröffnung fort.

Von nun an ist jedoch nicht mehr der Auftraggeber, sondern der Zahlungsbevollmächtigte berechtigt, Ihnen Anweisungen zu erteilen. Die Beendigung nur aus Gründen der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ist nicht zulässig. Im Falle von Entlassungen ist die soziale Selektion einzuhalten, d.h. der Konkursverwalter muss (!) eine Form der Mitarbeiterrangliste nach unterschiedlichen Merkmalen erstellen.

Woher kommt das Kapital des Mitarbeiters? Nach der Insolvenzeröffnung müssen die Mitarbeiter ihre Anträge in schriftlicher Form beim zuständigen Sachwalter einreichen. Hinweis: Das Zahlungsunfähigkeitsgericht setzt mit der Entscheidung, die Einleitung des Zahlungseingangs bekannt zu geben, eine angemessene Nachfrist! Wenn Sie noch nicht beendet sind, erhalten Sie Ihr Vermögen vom Zahlungsbefugten nach der Insolvenzeröffnung.

Die Agentur für arbeitsrechtliche Angelegenheiten bezahlt das Konkursgeld für noch nicht ausgezahlte Löhne bis zu drei Monate vor Beginn des Konkursverfahrens. Die Insolvenzmasse wird in Form des Nettolohnes ausbezahlt. Hinweis: Auch hier gibt es eine Antragsfrist: Die Mitarbeiter müssen den Auftrag innerhalb von zwei Wochen nach Beginn des Konkursverfahrens bei der lokalen Arbeitsvermittlung einreichen.

Welche Punkte sind für den Mitarbeiter zu berücksichtigen? Er hat in diesem Falle innerhalb von drei Tagen nach Kenntnisnahme des Aufhebungspunkts zu berichten. Wurde das Beschäftigungsverhältnis vor der Insolvenzeröffnung gekündigt, ist der Auftraggeber für die Ausstellung einer Bescheinigung an den Mitarbeiter verpflichtet. Unmittelbar nach der Insolvenzeröffnung tritt der Verwalter an die Stelle des Arbeitgebers und ist - nach Absprache mit dem Betreffenden - für die Stellungnahme des Arbeitgebers aufkommen.

Während des Konkursverfahrens bleiben alle Rechte und Verpflichtungen des Betriebsrates und des Arbeitgebers bzw. des Insolvenzverwalters intakt. Bevor das Insolvenzverfahren eröffnet wird, sollte eine Werksvereinbarung mit den Inhalten geschlossen werden, die oft als untergeordnet eingestufte Ansprüche, wie z.B. Weihnachts- und Urlaubsgelder, zunächst verglichen werden sollten.